Fitness-Fastfood – Teil 1: Rührei-Brötchen

Fastfood ist ungesund – oder etwa nicht? Bodybuilding und Fastfood – verträgt sich das? Wir stellen dir in unserer neuen Serie drei schmackhafte Fastfood-Gerichte vor, die du in wenigen Minuten zubereiten kannst.

Rührei-Brötchen

Döner, Burger und Pizza, Tütensuppen, Tiefkühllasagne und was es sonst noch gibt: Fastfood hat nicht umsonst einen schlechten Ruf. Die meisten Fastfood-Gerichte sind wenig nahrhaft sowie voller Zucker und Fett – für eine gesunde Sporternährung also nicht geeignet.

Doch das Dilemma ist bekannt: Oft muss es schnell gehen, nicht immer ist Zeit für eine aufwändige Mahlzeit. In solchen Fällen kannst du entweder einen Shake trinken (zum Beispiel diesen hier), eine Dose Thunfisch runterwürgen oder du machst eines der kleinen Gerichte, die wir dir in dieser Serie vorstellen wollen.


Die Rezepte sind gesund, lecker und für Bodybuilder und Fitnesssportler bestens geeignet. Heute geht es um Rührei-Brötchen.

Das Rührei zubereiten

Die Zubereitung von Rührei ist eine Kunst für sich. Anfänger hauen einfach ein paar Eier in die Pfanne. Profis schlagen die Eier in einen Messbecher, verrühren sie vorsichtig und verdünnen die Eimasse mit einem Schluck Milch. So wird das Rührei nicht zu trocken. Eine Prise Salz kommt ebenfalls in den Becher. Wenn du dir bei den Mengen unsicher bist, schau in die am Ende des Artikels stehende Tabelle.

Anschließend kippst du die Eimasse in eine erhitzte Pfanne. Die Temperatur sollte nicht zu hoch sein, da das Rührei sonst austrocknet. Wildes Rühren macht das Rührei bröselig. Schiebe stattdessen mit einem Holzlöffel immer die Teile zum Pfannenrand, die bereits gestockt sind. Wenn das Rührei fertig ist, würzt du noch mit etwas Pfeffer nach.

Rührei Deluxe

Zahlreiche andere Zutaten sind denkbar, um das Rührei aufzuwerten. Zuvorderst gehackte Zwiebeln oder Lauchzwiebeln, außerdem Kräuter, Pilze oder Chili-Schoten. Hier ist deine Kreativität gefragt. Zwei Varianten wollen wir hervorheben:

Optional: Fettarmer Schinken (gewürfelt)

Mit fettarmen Schinkenwürfeln kannst du das Rührei verfeinern. Es gibt sie mittlerweile in jedem Supermarkt. Gib sie einfach kurz vor dem Ei in die Pfanne, damit sie etwas vorbraten können.

Optional: Parmesankäse (gerieben)

Geschmacklich aufgewertet wird das Rührei auch, wenn du noch eine gute Portion Parmesankäse in den Messbecher gibst. Den Käse bekommst du am Stück oder bereits vorgerieben in der Tüte.

Ab auf’s Brötchen

Bei Vollkornbrötchen schummeln viele Bäcker: Eigentlich müssen Vollkornbackwaren aus mindestens 90 Prozent Vollkornmehl oder -schrot bestehen. Um Geld zu sparen und um den Massengeschmack besser zu treffen, wird diese Vorgabe aber oftmals nicht eingehalten. Stattdessen verwenden die Bäcker das weniger gesunde Weißmehl und färben die Brötchen mit zum Beispiel Zuckerrübensirup oder Röstmalz ein, damit sie die für Vollkornprodukte typische dunkle Farbe bekommen.

Wenn sich der Verdacht aufdrängt, dass du dem Bäcker deines Vertrauens in dieser Hinsicht lieber nicht vertrauen solltest, dann frage in der Bäckerei einfach nach. Bei nicht abgepackten Lebensmitteln müssen Händler eine Zutatenliste im Laden aushängen. Sie sind verpflichtet, dir über die Zutaten der Vollkornbrötchen Auskunft zu erteilen.

Ich verteile vier Eier auf zwei Brötchen – es kommt aber immer auf die Größe der Eier und der Brötchen an. Die Zubereitung dauert fünf Minuten.

Am Ende hast du ein Gericht mit folgenden Nährwerten:

Zutat Eiweiß Fett Kohlenhydrate Kalorien
2 Vollkornbrötchen 11,4g 3g 61g 308kcal
4 Eier 30,8g 26,4g 1,2g 369,6kcal
40ml fettarme Milch 1,4g 0,6g 1,7g 18,8kcal
50g fettarme Schinkenwürfel 12g 1,5g 0,5g 63,5kcal
GESAMT 55,6g 31,5g 64,4g 759,9kcal

Guten Appetit!

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Bild: © Uebungen.ws

8 Comments on "Fitness-Fastfood – Teil 1: Rührei-Brötchen"

  1. Nicht schlecht das Rezept, aber das ist in meinen Augen kein Fastfood. Und ich denke man kann sehr wohl auch gutes Fastfood essen was nicht zu viel Kalorien hat und außerdem viel Eiweiß hat.

  2. Also ich finde das eine gute Idee, hab mir das früher immer mit Spiegelei und ordentlich Remulade gemacht 😀

  3. @Manfred
    Wieso ist das kein FastFood? Noch schneller geht es ja bald nicht mehr. FastFood ist ja nicht gleich Mc, sondern eben “schnelles Essen”.

  4. Schmeckt geil 😀 futter ich jz immer

  5. stefan blabla | 23. Juni 2014 at 19:55 | Antworten

    problem ist nur dass die zubereitung stressig und oft etwas länger dauert (kochanfänger stehen gut und gerne mal 20 minuten vor dem herd weil sie die temperatur kaum abschätzen können). zudem ist die versuchung durch ”richtiges” fastfood (sprich mcd oder vom dönermann um die ecke) durch die ganzen soßen und geschmascksverrstärker größer und wenn man nach dem training richtig hunger hat will man auch nich unbedingt länger als 2 minuten vor dem herd stehen.

  6. 20 Minuten für Rührei:-) So viel gibt es da ja echt nicht zu beachten. Zu große Hitze ist generell ein Fehler beim Kochen. Immer schön mittlere Stellung dann ist das Rührei in 5 Minuten fertig.
    Ich mische das immer in der Rührschüssel 3-4 Eier mit 2 ca. 50 Gramm Stücken klein geschnittenem Gouda oder Emmentaler 2 Scheiben Putenbrust etwas Milch, dabei noch etwas Petersilie und Schnittlauch. Dann mit etwas guter Butter auf mittlerer Hitze köcheln lassen. Durch die Butter bekommt das Rührei erst die perfekte Kontinenz.
    Das Ganze dann mit Pfeffer, Kurkuma, Paprika, Curry und wenig Salz würzen. Das ist dann genau richtig für das Vollkornbrötchen. Schmeckt sehr lecker.

  7. Hey,
    ich hau zu dem Salz immer noch etwas Pfeffer und Oregano (nicht übertreiben) in die Masse. Peppt die Sache noch etwas auf. Kann man sicher auch nachher drüber streuen, aber so is fauler 😉

  8. Einwandfrei! Mache ich jedes Wochenende, gerne auch in abgewandelter Form mit Spiegelei und Schinken und etwas Käse.

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